Traumwelten
- 27. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Mai
Zwischen Licht und Unwirklichkeit
Man tritt ein und plötzlich verliert der Raum seine Grenzen.
Lichtfäden schweben wie Gedanken durch die Luft,
spiegeln sich ins Unendliche, als hätte jemand die Zeit angehalten
und in tausend kleine Sterne zerlegt.
In der einen Welt: kühles Blau, tief und ruhig, wie ein Traum, der leise fließt. Fast wie ein Ozean aus Licht, in dem man versinken möchte, ohne je den Boden zu berühren.
In der anderen: zarte Violett- und Rosétöne, flimmernd, lebendig, wie Erinnerungen, die auftauchen und gleich wieder verschwinden. Ein Spiel aus Nähe und Ferne, aus Realität und Illusion.
Zwischen Spiegeln vervielfacht sich alles. Formen lösen sich auf, Grenzen verschwimmen. Was oben ist, wird unten, was fern scheint, plötzlich ganz nah.
Diese Traumboxen sind keine Räume. Sie sind Zustände. Gefühle. Fragmente von etwas, das man nicht festhalten kann.
Und vielleicht ist genau das der Traum: nicht greifbar zu sein, aber für einen Moment vollkommen echt.
Vernissage in der Galerie Weiertal, Winterthur-Wülflingen, 30.05.2026, 14 Uhr







