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Neugestaltung Schmuckgeschäft in der Altstadt von Winterthur

  • mariannehaas
  • 26. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Erneuerung Ladenlokal sowie Zugang zu den Wohnungen in den Obergeschossen


Auftragsumfang:

  • Entwurf- und Projektplanung

  • Bewilligungsverfahren

  • Ausführungsplanung

  • Farb- und Materialisierungskonzept

  • Gestalterische Leitung


Die Neugestaltung des Schmuckgeschäfts in der Altstadt von Winterthur ordnet den Bestand grundlegend neu und verbindet Verkaufs-, Erschliessungs- und Präsentationsbereiche zu einem klaren räumlichen Gesamtkonzept.


Im Erdgeschoss wird der Verkaufsraum neu strukturiert. Eine präzise geführte Raumabfolge lenkt die Besucherinnen und Besucher entlang der Ausstellungsflächen und hin zu den beiden zentral positionierten Verkaufstresen. Materialien und Oberflächen sind bewusst reduziert gehalten und bilden einen ruhigen Hintergrund für die präsentierten Schmuckstücke.

Die gezielte Lichtführung verstärkt die Tiefenwirkung des Raumes und setzt die Exponate punktuell in Szene.



Ein wesentlicher Bestandteil des Umbaus ist der neu organisierte Zugang zu den Wohnungen in den Obergeschossen, der klar vom Verkaufsbereich getrennt ist. Dadurch werden Öffentlichkeit und Privatheit eindeutig differenziert, ohne den räumlichen Zusammenhang des Gebäudes zu verlieren.


Die Schaufensteranordnung wurde vollständig neu konzipiert. In die Fassade integrierte, gleichmässig rhythmisierte Vitrinen schaffen eine starke Präsenz im Strassenraum und ermöglichen eine hochwertige, geschützte Präsentation der Schmuckstücke. Gleichzeitig wird die historische Umgebung respektiert und zeitgemäss interpretiert.


Insgesamt entsteht durch die Neugestaltung ein klar gegliedertes, atmosphärisch dichtes Geschäft, das Funktionalität, Zurückhaltung und hochwertige Präsentation miteinander verbindet und sich selbstverständlich in den Kontext der Winterthurer Altstadt einfügt.


 
 
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